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Paĝo:Zamenhof, Dietterle - Originala Verkaro, 1929.pdf/570

El Vikifontaro
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V. B. Ĝis nun nepresitaj leteroj al

ihm daher meinen Dank übermitteln. — Mein Gesundheitszustand ist leider ziemlich schlecht. Meine Übersetzung des Alten Testaments ist schon seit März 1915 vollstandig fertig, ich habe aber, bis zu Ende des Krieges, leider keine Möglichkeit sie an die Verleger zu senden.

[Traduko:

Estimata sinjorino Hankel! — Vian karton de la 19. XII. kaj ankaŭ la broŝuron de s-ro de Saussure mi kun danko ricevis. Rekte skribi al s-ro de Saussure mi ne havas la eblecon, do, bonvolu transdoni al li mian dankon. — Mia sanstato bedaŭrinde estas tre malbona. Mia traduko de la Malnova Testamento jam de Marto 1915 estas tute preta, sed, ĝis fine de la milito, mi bedaŭrinde havas nenian eblecon, sendi ĝin al la eldonistoj.]


N-ro 336.
L. 19. II. 1917

Sehr geehrte Frau Hankel! — In der letzten Zeit habe ich angefangen, an einem großen (vollständigen) Deutsch—Esperanto Wörterbuch zu arbeiten, welches meiner Meinung nach das allerwichtigste ist, was wir jetzt nötig haben. Ich habe darüber seinerzeit in meinen „Sprachantworten“ (No 58) gesprochen; da aber das Sprachkomitee die Sache nicht übernehmen wollte, so mußte ich mich entschließen, das auf mich selbst zu nehmen.

Natürlich, eine Person kann nicht in allen Fächern kompetent sein, und ich verstehe sehr gut, daß mein Wörterbuch in jeder Hinsicht sehr mangelhaft und fehlervoll sein wird; man muß aber einmal einen Anfang machen, und meine Arbeit wird als Basis dienen können, auf der die Esperantisten, nach und nach korrigierend und vervollständigend, immer weiter bauen und vervollkommnen können werden. Mein Wörterbuch wird natürlich durchaus keinen offiziellen Charakter haben, — es wird nur ein provisorisches, ein Hilfs-Wörterbuch sein für diejenigen, die für diesen oder jenen Begriff kein besseres Wort finden können.

Können Sie mir nicht sagen, ob — soviel Sie wissen — nicht vielleicht jemand an einem solchen großen Wörterbuch zu arbeiten begonnen hat?

Ob es mir gegönnt sein wird, die große Arbeit (die ungefähr 5 Jahre dauern muß) zu einem Ende zu bringen, kann ich natürlich nicht voraussehen; aber wenn ich auch nicht dazu komme, wird meine Arbeit doch nicht ganz nutzlos sein, denn nach mir werden ja andere die begonnene Arbeit fortsetzen können.

Es bleibt noch die sehr wichtige Frage, ob ich einen Verleger finden werde. Es unterliegt keinem Zweifel, daß ich sehr leicht einen Verleger finden würde, wenn ich meine Arbeit unentgeltlich geben könnte; das ist aber für mich leider ganz unmöglich; denn da mein