V. B. Ĝis nun nepresitaj leteroj al
Ich bin auch der Meinung, daß es viel besser sein wird, wenn ich ganz selbständig arbeiten werde, ohne viel Zeit den bisherigen Versuchen zu widmen. Ich wollte hauptsächlich auch wissen, ob nicht jetzt jemand an einem großen Deutsch—Esperanto Wörterbuch arbeitet, d. h. ob mein Unternehmen nicht nutzlose und kränkende Konkurrenz schaffen wird. Da, wie ich sehe, das nicht der Fall ist, werde ich getrost meine Arbeit fortsetzen.
Mit großer Freude habe ich das Anerbieten gelesen, welches Sie mir im Namen des Deutschen Esperanto-Bundes machen. Prinzipiell wäre der Bund ganz gewiß der am meisten entsprechende Verleger für mein Wörterbuch, und es wird mich sehr freuen, wenn die Sache zustande kommen wird. Der Bund muß aber gut überlegen, ob die Sache auch in praktischer Hinsicht für ihn passen wird.
Die Umstände zwingen mich, für meine Arbeit einen ziemlich hohen Preis zu bestimmen. Wie hoch er auch sei, wird er zwar früher oder später dem Verleger bedeutenden Gewinn geben; es ist aber möglich, daß dieser reine Gewinn nicht so bald kommen wird und daß ich vielleicht eine lange Zeit durch den mir zu zahlenden Betrag dem Bunde zur Last fallen werde, was mir natürlich höchst unangenehm wäre!
Ich bitte also, bevor der Bund sich entschließen wird, die Sache zu unternehmen, möge er reiflich überlegen, ob die Sache für ihn paßt; wenn meine Forderungen ihm vielleicht zu . . . [1] erscheinen, möge er mir das nicht übel nehmen und ganz einfach als für ihn unannehmbar ablehnen. . . [2]
[Traduko: Tre estimata sinjorino prof.! — Kun plezuro mi ricevis vian ŝatatan skribaĵon de la 30. III. Akceptu mian koran dankon por ĉiuj viaj klopodoj.
Mi ankaŭ opinias, ke estos pli bone, se mi laboros tute memstare, ne dediĉante multan tempon al la ĝisnunaj klopodoj. Mi precipe ankaŭ volis scii, ĉu ne iu nuntempe laboras je granda vortaro germana—esperanta, t. e. ĉu mia entrepreno ne kreos senutilan kaj ĉagrenigan konkuradon. Ĉar tio, kiel mi vidas, ne okazas, mi trankvile daŭrigos mian
laboron.